Die Berechnung des Urlaubsbudgets kann eine komplizierte Angelegenheit sein. Es gibt verschiedene Methoden dafür, und das kann zu Unterschieden zwischen den Urlaubsanwendungen führen. Bei HoorayHR haben wir unsere eigene Methode zur Berechnung des Urlaubsbudgets. In diesem Artikel erklären wir, wie wir dies tun und warum wir uns dafür entschieden haben.
Warum gibt es Unterschiede zwischen den Urlaubsanwendungen?
Im Detail gibt es keine gesetzliche Vorschrift, wie der Urlaub zu berechnen ist. Das bedeutet, dass die Urlaubsanwendungen unterschiedliche Methoden zur Berechnung der Urlaubsbudgets verwenden können. Dies kann zu kleinen Unterschieden zwischen den berechneten Budgets führen. Im Allgemeinen überschreiten diese Unterschiede jedoch nie 15 bis 30 Minuten pro Jahr (was einer maximalen Abweichung von 0,25 % entspricht).
Die HoorayHR-Methode
Während die Berechnung häufig auf der Grundlage der Monate erfolgt, berechnet HoorayHR die Urlaubsbudgets auf der Grundlage der tatsächlichen Tage im Jahr. Wir tun dies, weil die Arbeitszeiten auch einen Teil des Monats ausmachen können und eine monatliche Berechnung zu ungenau wäre. Wir glauben, dass unsere Methode fair und transparent ist und sicherstellt, dass die Mitarbeiter immer ein angemessenes Urlaubsbudget haben.
Wir führen die Berechnung in drei Schritten durch:
Pro Arbeitszeitplan berechnen wir das Jahresverhältnis
Pro Arbeitszeitplan berechnen wir das FTE-Verhältnis
Pro Arbeitszeitplan berechnen wir das aufgelaufene Budget, das wir dann addieren, um das Gesamtbudget zu berechnen.
1. Berechnung der Jahresquote
Wir sehen uns das Anfangs- und Enddatum jedes Arbeitszeitplans an und berechnen anhand der Anzahl der Tage, wie viel Prozent eines vollen Jahres dieser Arbeitszeitplan ausmacht.
Berechnungsbeispiel Jahresquote
Das Jahr 2025 hat 365 Tage.
Arbeitszeitplan A (1. Januar bis 30. Juni) hat 181 Tage (49,6 % des Jahres)
Arbeitszeitplan B (1. Juli bis 31. Dezember) hat 184 Tage (50,4 % Jahr)
2. Berechnung des FTE-Verhältnisses
Als Nächstes berechnen wir auf der Grundlage der Anzahl der im Arbeitszeitplan festgelegten Stunden im Vergleich zu den eingestellten Vollzeitstunden (1 VZÄ), wie viel Prozent des VZÄ dieser Arbeitszeitplan hat.
Berechnungsbeispiel FTE-Verhältnis
Vollzeit ist 40 Stunden
Arbeitszeitplan A (32 Stunden) entspricht 80 % VZÄ
Arbeitszeitplan B (40 Stunden) ist 100% VZÄ
3. Berechnung des Budgets
Schließlich multiplizieren wir das Jahresverhältnis mit dem VZÄ-Verhältnis und dem auf Vollzeit-VZÄ festgelegten Budget. Dann berechnen wir das Budget für jeden Arbeitszeitplan. Die Summe ergibt das Gesamtbudget für das Jahr; diese Stundenzahl wird gegebenenfalls auf zwei Dezimalstellen gerundet.
Beispiel für eine Budgetberechnung
Das zugewiesene Budget beträgt 200 Stunden für eine Vollzeitbeschäftigung pro Jahr
Schema A: 49,6% x 80% x 200 Stunden = 79,36 Stunden
Zeitplan B: 50,4% x 100% x 200 Stunden = 108 Stunden
Gesamtbudget = 79,36 + 108 = 187,36 Stunden.
Hinweis: Im Berechnungsbeispiel haben wir die Zwischenberechnungen zur besseren Lesbarkeit gerundet, in der Anwendung wird erst nach der Addition aller Budgets gerundet.
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